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Komet 17/P Holmes am 29. Oktober 2007

Kurz nach 22:00 am 29. Oktober 2007 gelangen einige interessante Aufnahmen des Kometen Holmes. Der Himmel war teilweise bedeckt und versprach an diesem Abend keine optimalen Bedingungen für Beobachtungen. Doch der Komet war so hell, dass er leicht mit freiem Auge als sternförmiges Pünktchen zu sehen war. Im Teleskop wurde die Koma sichtbar.  Bild 2 wurde im Primärfokus des 150 mm Teleskop und Bild 1 am 80 cm Spiegel  im Primärfokus der Sternwarte Gummer gemacht.


Analyse:

Auf den Bildern 3 und 4 ist die starke Kondensation innerhalb der Kometenkoma gut zu sehen. Nach visuellen Beobachtungen kann dieser dem Kondensationsgrad DC 4 (engl. degree of condensation) zugeschrieben werden. Kometenschweif war im visuellen nicht zu sehen. Äquidensitendarstellung des Kometenkopfs (Abb. 4). Verteilung des Lichtes im Kometenkopf wird so anschaulicher. Äquidensiten sind Linien gleicher Helligkeit. Abb. 4 zeigt wie der Kometenschweif im hinteren Bereich abnimmt.  Gleich hinter dem Kern ist eine deutliche Helligkeitszunahme zu erkennen. Abb. 5 zeigt in der Grafik die Intensität einer Messung die quer durch das Foto gemacht wurde. Der keine Buckel hinter dem Maximum macht dies sehr deutlich. Die Skalen sind einzig zur Verdeutlichung der Helligeitsverteilung.


Zur Bearbeitung:

Bild 3 zeigt den Kometen in Falschfarben erzeugt mit SAOImage DS9. Bild 4 in ColorIt mit eigenem Filter.

Die Nachbearbeiteten Bilder wurden aus Abb. 1 gewonnen.



Abb1


Abb. 2


Abb. 3


Abb. 4






Abb.5

Donnerstag, 15. Mai 2008



Komet C/2006 P1 (McNaugth)


Beobachtung am 13.01.2006. Schon kurz nach Sonnenuntergang, gelang gegen 17:05 gelang es mir den Kometen mit dem Feldstecher aufzufinden. Von diversen Beobachtungen wurde die Helligkeit auf -2 bis -4. Magnitude geschätzt. Kurze Zeit später war er, wenn auch klein, mit freiem Auge zu sehen. Um 17:21 MEZ verschwand der Kopf des Kometen am Horizont. Bemerkungen: Sehr heller Kern, fast runde Koma. Zur Aufnahme : Nikon D50 mit 50 mm Objektiv, afokal am Feldstecher.



Komet c/2006 Swan

Beobachtet am 1. November 2006 um 18:15 am Ritten im Feldstecher 16x70. Er war deutlich als kleiner diffuser Nebel zur erkennen. Details konnte ich nicht ausmachen.



Komet C/2001 Q4 (NEAT)


Beobachtung am 16.05.2004. Zeichnung des Kometen C/2001 Q4 (Neat) auf schwarzen Karton mit Kreide. Eingescannt und nachbearbeitet mit Photoshop Elements.


Beobachtet am 13.05.2004 von 22:00 bis 23:30 MESZ. Seeing gut. Mit freiem Auge war er noch nicht sichtbar. Wahrscheinlich wegen der Straßenbeleuchtung. Bei pechschwarzem Himmel wäre er wohl schon mit freiem Auge sichtbar geworden. Auf jeden Fall war er im Feldstecher eine Augenweide. Etwas unterhalb von M 44 war er leicht aufzufinden. Wunderbar hellblau leuchte der Komet im 7x42 Feldstecher. Nicht nur die Koma, sondern auch der Schweif war als bläulicher Saum zu sehen. Die Form der Koma war etwas oval. Bild 1 wurde mit einer Powershot A40 mit Blende f/2,8 gemacht (10 Bilder addiert). Bild 2, 3 Bilder addiert.






Komet Hale - Bopp

Beobachtung des Kometen auf Castel Feder bei Auer am 08.03.1997. Nach langem warten ist der Komet am frühen Morgen so gegen 2.00 Uhr aufgegangen. Er befand sich in der Umgebung des Sternbildes Schwan. Am schönsten zu Beobachten war der Komet durch den Feldstecher. Verwendetes Teleskop für die Zeichnung: 114/900 Auriga/Astro D, Newton. Beobachtungen durchgeführt mit Okularbrennweiten von 6mm, 25 mm, 40mm. Bei ca. 36 Vergrößerungen habe ich die Zeichnung angefertigt. Wenn Sie mehr über die Zeichentechnik erfahren möchten klicken Sie hier.



Komet Hyakutake

Am 24.03.1996 war der Sternenhimmel am Ritten gut beobachtbar. Also entschloss ich mich das Teleskop aufzustellen. Als der Nachthimmel nahezu wolkenlos die Sterne zum Vorschein kommen lies, richtete ich meine Augen sofort in nordöstliche Richtung. Da präsentierte sich der Komet in seiner vollen Pracht. Seine Helligkeit war nicht überwältigend, doch nahm sie nach einigen Minuten zu, da sich die Augen immer besser der Dunkelheit angepasst hatten. Mit freiem Auge konnte man wunderbar den Schweif sehen, der sich vom Kern weg nach Süd-Osten erstreckte. Die Aufnahme gelang mit mit einer Agfa Isolette II mit Solinar Objektiv, Format 6x6, Verwendeter Film 120 Iso Kodak Farbfilm. Das Negativ habe ich eingescannt mit einem Handscanner von Logitec. Nachbearbeitet wurde das Bild mit Corel-Foto paint LE auf einem Apple Macintosh Power Pc.



Interessant ist auch der nachbearbeitete Ausschnitt den ich mit dem Filter Psychadelic konvertiert habe. Die Intensitätsstufen des Lichtes der Aufnahme werden bei Anwendung des Filters skaliert und geben somit ein Intensitätsspektrum des Lichtes dar.

Das abgebildete Negativ-Bild gewann ich aus einer eingescannten Farbfotografie. Diese habe ich im RGB Channel aufgespalten und nur das im Blauen liegende Bild verwendet. (Eingelesen mit Agfa Snap-Scan) Nachträglich habe ich es bearbeitet und schließlich invertiert.