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Eine windige Nacht im Mai - oder wieder um eine Erfahrung reicher
Es war schon nach Mitternacht am 30. Mai, 2009. Messier 51 hatte ich mir noch nie vor die Linse genommen. Die Spiralgalaxie bot sich an, weil sie doch ziemlich hoch in Zenit Nähe stand. Mit dem Refraktor 100/600 Semi Apochromat, gelang die obige Aufnahme. Größtes Problem wie immer war das Scharfstellen an der Spiegelreflexkamera. Der erste Versuch mit einer Scheinerblende scharf zu stellen ist gescheitert. Der Grund war lediglich die Sorgfalt, mit der ich die für die Prüfung ausgewählten Sterne am Monitor der Kamera untersuchte. Zu helle Sterne eignen sich nicht besonders zum scharf stellen, da schon bei kurzen Belichtungszeiten die die zwei Punkte die von der Scheiner Blende erzeugt werden, verschmelzen. (siehe Abb. 3) Zum besten Ergebnis kam ich ohne Blende, bei indirektem durchsehen im Sucher der Kamera. Mit mehr Sorgfalt dürfte die Scheiner-Methode doch zu besseren Ergebnissen führen. Noch besser wäre es eine Vorschau der Fotografie sofort auf einem Monitor überprüfen zu können. Die Aufnahmen sind zunächst im Nikon Datei-Format NEF (Raw-Datei) aufgenommen und im digitalen Labor zu einem jpeg aufbereitet.
Dennoch bin ich mit der Trophäe zufrieden und wieder um einige Erfahrungen reicher.
Samstag, 30. Mai 2009
Samstag, 30. Mai 2009
Spiralgalaxie M51 oder auch Strudel Galaxie genannt, ist vom Typ SC, 30.000.000 Lichtjahre entfernt.
Kamera, Einzelaufnahme mit Nikon D50, 427 Sek. belichtet bei 1600 ISO, Halbapochromat 100/600 BW-Optik.
Das Galaxien Quartett M81, M82, NGC 3077 und NGC 2976 im Sternbild Ursa Major. M81 und M82 sind beide 13.000.000 Lichtjahre entfernt.
Einzelaufnahme mit Nikon D50, 511,8 Sek. belichtet bei 1600 ISO, Halbapochromat 100/600 BW-Optik.
Abb. 3
Falsch scharf gestellter Stern.
Auf dem Monitor der DSLR war im ersten Moment nur der hellere Stern zu sehen. Auf dem Monitor des Computers war nun auch der etwas schwächere Stern zu sehen, allerdings als Doppelstern, was die falsche Scharfstellung deutlich macht.